Qualitäts-Audit für die Specktakel GmbH

Im 4. Jahrgang besuchen die HAK-Schüler:innen wöchtentlich die internen Übungsfirmen und arbeiten dort wie in einem realen Unternehmen. Sie erstellen Angebote für ihre Kunden, verkaufen Produkte, verbuchen die Geschäftsfälle in der ERP-Software SAP, liefern Steuern ab und führen die Personalverrechnung durch – um nur einige der Aufgaben zu nennen. Um der zukünftigen Arbeitswelt gerecht zu werden, erfolgt dies zu 100 % digital. In einer Übungsfirma fallen somit alle der Praxis entsprechende Geschäftsfälle von der Beschaffung über die Leistungserstellung bis zum Absatz an. In Österreich gibt es über 1.000 Übungsfirmen.

Jährlich können sich die Übungsfirmen einem österreichweiten, digitalen Qualitäts-Audit stellen. Eine Fachjury bewertet vorgegebene Unternehmensprozesse. Ziel dieses Audits ist das Erlernen praxisgerechter Geschäftsprozesse auf Basis von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie der professionelle Auftritt der Übungsfirma.

Die Übungsfirma „Specktakel GmbH“ der Agrar-HAK Althofen hat das Qualitäts-Audit erfolgreich bestanden und konnte neben acht weiteren Kärntner Übungsfirmen das Zertifikat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung entgegennehmen. Direktor Hannes Scherzer und Übungsfirmen-Leiterin Marlene Brunner-Wogrin zeigten sich sehr stolz ob dieser besonderen Leistung.

Foto: v.l.n.r. Dir. Franz Hudelist, Schüler:innen der Agrar-HAK, Marlene Brunner-Wogrin

Investitionsmanagement in der Praxis

Am 12.5.2023 hatten die Schülerinnen und Schüler der Industrie-HAK-Klasse 3E die Möglichkeit, Einblicke in das Investitionsmanagement ihres Patenunternehmens, IBS Austria GmbH, zu gewinnen. Frau Mag. Petra Brunner, MSc., Head of Controlling, stellte sehr anschaulich den Ablauf einer Investitionsbeschaffung bei IBS vor. Sie zeigte auf, welche Prozesse dabei durchlaufen, welche Investitionsrechenverfahren eingesetzt und wie die Entscheidungen getroffen werden.

Danke an Frau Mag. Brunner für den interessanten Input.

Mag. Uta Palle

CREATIVE@school

Die Industrie-Truppe der 1AE besuchte im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes „Management for Industrial Business“ das CREATIVE@school Kreativtraining unter der Leitung von Dr. Johann Persoglia. Die Schüler:innen durften im innovationsfreundlichen Ambiente des MAKERSPACE in Klagenfurt ihren Ideen freien Lauf lassen.

Es wurden unter Anwendung verschiedenster Kreativitätstechniken Geschäftsideen entwickelt und konkretisiert. Zur Anwendung kamen z.B. die 6-3-5-Methode, die SWOT-Analyse, der morphologische Kasten, das Mindmapping sowie das Business-Model Canvas. In einem Elevator Pitch wurden die Ergebnisse präsentiert. Der Vortragende, die begleitenden Lehrerinnen Prof. Granitzer und Prof. Brunner-Wogrin sowie die Schüler:innen selbst zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen. Ziel dieses Workshops war es, die Teilnehmenden für Zukunftsthemen des Unternehmertums zu begeistern.

Eine Führung durch die Werkstätten des MAKERSPACE rundete den „bunten“ Tag ab. Zu sehen gab es unter anderem verschiedene Werkstätten (von einer Tischlerei bis zu einer Textilwerkstatt), aber auch Werkstücke, die Unternehmen, aber auch Schüler:innen darin gefertigt hatten.

Beachvolleyball-Schulturnier

Trotz wechselhaftem Wetter konnte das erste Beachturnier nach Corona ausgetragen werden. 6 Mannschaften zu je 4 Spielern (davon mindestens 2 Damen) traten sowohl in der Halle als auch auf unserem neuen Beachvolleyballplatz gegeneinander an.

Nach einigen sehenswerten Spielen konnte sich die 3C mit Daniela Zarfl, Selina Schratter, Paul Jöbstl und Matthias Wernig zum Sieger des Turniers krönen. Die 2AE war gleich mit zwei Mannschaften vertreten, wovon eine den 2. Platz und die andere (Die radikalen Düsenflieger) den 4. Platz erreichen konnte.

Mit nur einer Niederlage mussten sich die Obezahra (4A) mit dem 3. Platz zufriedengeben. Auf Platz 5 und 6 lagen die Mannschaften der 3E (Die Nächsten) und der bemühten Newcomer aus der 1C (Elite Club Börner).

Und jetzt heißt es Daumendrücken für die Beachvolleyball Bezirksmeisterschaften, die am 1. Juni mit den besten Spieler:innen unserer Schule stattfinden werden.

Umweltmanagement im Krankenhaus St. Veit

Am 24.05.2023 besuchten uns Herr Mag. Manfred Kraßnitzer, kaufm. Direktor des KH St. Veit, und Herr Albin Knauder MSc., Umweltbeauftragter der Barmherzigen Brüder. Sie erzählten uns ausführlich über das Krankenhaus, dessen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und technische Innovationen.

Das Motto des Ordens lautet: „Gutes tun und es gut tun.“ Die Brüder sind weltweit in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens tätig (Krankenhäuser, Altenheime, Psychiatrische Kliniken, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Drogentherapiestationen, etc.). Heute gibt es nur noch in etwa 1000 Barmherzige Brüder und es werden immer weniger. Deshalb werden sie von hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.

Auch Krankenhäuser machen sich vielfach Gedanken, wie sie zu Klimaschutz und Gemeinwohl beitragen können. Die gesamte Klasse war am Anfang aufgerufen, Beispiele für Nachhaltigkeitsmaßnahmen in einem Krankenhaus zu finden. Danach erläuterte Herr Knauder, welche Schritte im Krankenhaus St. Veit bereits durchgeführt wurden. Die Vermeidung von Speisenverschwendung, die Einsparung von Desinfektionsmitteln und Papier, Recyc­ling extrem klima­schäd­licher Nar­kose­gase, die Verwendung regionaler Produkte oder die PV-Anlage sind nur einige Beispiele. Das Krankenhaus ist auch EMAS-zertifiziert.

Zum Ende hin gab Herr Kraßnitzer einen etwas tieferen Einblick in die IT des Krankenhauses und berichtete über die neu gegründete IT-Akademie in St. Veit, wo zukünftig auch Lehrlinge ausgebildet werden. Weiters zeigte er uns einen Teil der sehr positiven Ergebnisse der laufenden Patientenbefragungen zur Evaluierung. Der 2AE hat der Vortrag sehr gefallen und alle Schülerinnen und Schüler bekamen zum Abschluss als Geschenk ein Sackerl voller netter Mitbringsel.

Johannes Kraßnitzer und Simon Steinberger, 2AE

Zu Besuch bei Gebrüder Weiss GmbH

Die Klasse 1AE besuchte das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss GmbH in Maria Saal. Eingangs wurden die Schüler:innen auf eine Zeitreise mitgenommen: Das Unternehmen führte bereits im 15. Jahrhundert erste Botengänge zu Pferd durch. Bis heute entwickelte sich das Unternehmen zu einem globalen Transport- und Logistikunternehmen. Zu den gegenwärtigen Angeboten zählen Transportlösungen (Land/Luft/See) und Digital Services. Aber auch die Lagerhaltung und -organisation für Kunden aus den verschiedensten Branchen werden angeboten. Facts des Unternehmens beeindruckten die Schüler:innen: 15 Mio. Sendungen unter anderem für sehr namhafte Unternehmen, über 800.000 m2 Logistikfläche und 162.000 verschiffte Container. Eine Lagerführung rundete den 3-stündigen Workshop mit Regina Hörner und Viktoria Schachinger ab. Das war sicher nicht der letzte Kontakt mit dem Unternehmen. Ideen für Folge-Workshops wurden bereits ausgetauscht.

digi.check hak 2023 – Großartiger Erfolg für die HAK Althofen

Der digi.check hak 2023 ist ein IT-Onlinewettbewerb, bei dem die digitalen Kompetenzen an Österreichs kaufmännischen Schulen gemessen werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler/innen der 4. Jahrgänge. Diese müssen einerseits ihre erworbenen Kenntnisse in verschiedenen Programmen (z. B. Excel, Word, Powerpoint und Access) beweisen, andererseits wurde auch umfangreiches theoretisches Wissen abgefragt.

Beim diesjährigen „digi.check hak 2023“ nahmen insgesamt 3.279 Schüler/innen aus 81 Handelsakademien teil.

Unsere Schulsprecherin, Lea Moser, erzielte mit 98% der erreichbaren Punkte den ausgezeichneten 3. Platz beim Bundeswettbewerb und den 1. Platz beim Landeswettbewerb Kärnten. Sie wurde zur Preisverleihung ins Bundesministerium nach Wien eingeladen, wo ihr die Urkunde und digi.check hak-Trophäe überreicht werden wird. Unser Herr Direktor stellte sich mit einem kleinen Präsent ein, um ihre ausgezeichnete Leistung besonders zu würdigen.

Von 44 Teilnehmer/innen unserer Schule bekamen 42 ein Zertifikat, welches in drei Level eingeteilt wird. Davon erhielten

27 Schüler/innen A-Level-Zertifikate (d. h. sie erreichten mehr als 80 %),

9 Schüler/innen B-Level-Zertifikate (d. h. sie erreichten mehr als 70 %).

6 Schüler/innen C-Level-Zertifikate (d. h. sie erreichten mehr als 60 %)

Diese außergewöhnlich guten Ergebnisse beweisen, dass die IT-Ausbildung an der Handelsakademie Althofen einen hohen Stellenwert genießt und unsere Schüler/innen ausgezeichnete Kenntnisse für ihre spätere Berufspraxis erwerben.

Wir sind stolz auf unsere Schüler/innen und gratulieren herzlich!

Mag. Evelin Leitgeb

Industrie 4.0 – Teil 2

Unternehmensberaterin Christine Heinrich beehrte die 3E wieder mit ihrem Besuch. Im Rahmen der Vortragsreihe „Industrie 4.0“ berichtete sie diesmal über digitale Geschäftsmodelle und Augmented Reality.

Projektmanagement als Challenge

Herr DI Harald Macheiner, Director of Environmental Protection and Safety Department bei fundermax, ist als Projektleiter für ein Investitionsvolumen von € 40 Mio. jährlich verantwortlich. Er erläuterte den Schüler:innen der 3E die Bedeutung des Projektmanagements (PM) in der Praxis eines Industriebetriebes. Im Unterricht lernten die Jugendlichen bereits den “Werkzeugkoffer” des klassischen PM kennen, in der Praxis ändern sich jedoch Anforderungen und Gegebenheiten ständig, sodass ein “agiles PM” notwendig ist. In einem iterativen Prozess wird ein Projekt in Teilschritten weiterentwickelt und durch Testen und Überarbeiten solange verbessert, bis das Projektteam und der Auftraggeber mit dem Endergebnis zufrieden sind. Eine lineare Vorgehensweise ist nur möglich, wenn das “Was” und das “Wie” von Anfang an klar definiert sind. Projekte in der Industrie haben eine Erfolgsquote von 70 %, das bedeutet, dass 30 % nicht realisiert werden. Von der Projektidee bis zur Umsetzung schaffen es nur etwa 20 %. Besonders wichtig ist die genaue Dokumentation der Ergebnisse, sodass Wissen, Normen und Informationen für künftige Vorhaben abrufbar sind.

In einer „Marshmallow-Challenge“ wurden die Schüler:innen dann selbst zu Projektteams mit Projektleiter:innen. Sie mussten aus Spaghetti, Klebeband und Bindfaden einen möglichst hohen Turm bauen, auf dem ein Marshmallow 2 Minuten lang stehen bleibt. Die Gruppe mit Ines Radis, Emma Papitsch, Julia Schlintl und Alexander Eicher war am Ende der strahlende Gewinner.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Macheiner für die interessanten Einblicke in die Praxis und die Vorbereitung und Anleitung der lehrreichen Challenge.

Mag. Angelika Granitzer