Abfall – Notfall oder Glücksfall?

Unter diesem Motto finden an der HAK Althofen im Mai und Juni Projekte in verschiedenen Unterrichtsgegenständen statt, die sich mit dem Thema Abfall und Umweltschutz aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen.

Dabei stehen unter anderem das fachgerechte Trennen von Müll, verschiedene Arten des Recyclings sowie Strategien zur Vermeidung von Abfall im Fokus. Jede Klasse bearbeitet einen Teilaspekt des Themas, wobei je nach Unterrichtsgegenstand verschiedene Blickwinkel gewählt werden. Der Auftakt erfolgte mit einem spannenden Online-Vortrag von Frau Ingeborg Perle vom Abfallwirtschaftsverband Völkermarkt – St. Veit/Glan am Montag, den 3. Mai 2021. Beim anschließenden Quiz konnten die Schüler/innen das erworbene Wissen gleich unter Beweis stellen.

Die Schüler/innen sollen sich darüber bewusst werden, welche Problematiken mit den großen Mengen an Müll, die täglich anfallen, einhergehen. Organisiert wird das Projekt von Patrick Wolte, der an der HAK Althofen Sport und Geografie unterrichtet. Wichtig ist ihm dabei die Zusammenarbeit, so Wolte: „In nur 14 Tagen wuchs das Projekt dank der vielen Ideen im Kollegium von einer einmaligen Müllsammelaktion zu einem mittlerweile sehr umfangreichen und spannenden Schulprojekt an.“

Ziel des Projektes ist es, eine Wanderausstellung mit den erarbeiteten Inhalten zu gestalten und so das Bewusstsein für dieses Thema auch in andere Schulen zu transportieren. „Als Schulgemeinschaft können wir viel bewegen und einen Beitrag dazu leisten, unsere Umwelt zu schützen und Nachhaltigkeit im Umgang mit Abfällen zu fördern“, so Patrick Wolte.

Die HAK Althofen bei der Marathon-Challenge

Vom Schulsport Kärnten wurde heuer ein neuer Bewerb ins Leben gerufen, bei dem jeder Schüler/jede Schülerin die Marathon-Distanz gehend oder laufend bewältigen sollte. Im Zeitraum vom 22.2.2021 bis zu den Osterferien wurden sowohl während des Unterrichts als auch zu Hause Kilometer für diese Distanz gesammelt. Über 7.000 SchülerInnen von insgesamt 40 Schulen und 359 Klassen nahmen an diesem Wettbewerb teil.

An der HAK Althofen schafften es von 209 teilnehmenden SchülerInnen 170, mindestens einen Marathon zurückzulegen. Insgesamt wurden 9339,45 km gelaufen oder gegangen. Das entspricht ungefähr der Distanz von Althofen bis Rio de Janeiro (Brasilien).

Die 2E schaffte es dabei sogar landesweit mit einem Durchschnitt von 54,58 km pro Schüler/in unter die Preisträger. Dafür wurden sie von der Raiffeisen Landesbank Kärnten ausgezeichnet und mit Kinokarten belohnt. Für die Preisübergabe kamen der Fachinspektor für Sport Hannes Wolf, die beiden Schulsportkoordinatoren Bernt Lex und Christoph Hölzl sowie  Christopher Weiss von der Raiffeisenbank an die HAK Althofen, um den Schüler/innen persönlich am Sportplatz zu gratulieren.

Neben dieser tollen Gemeinschaftsleistung sollen auch die starken Einzelleistungen gewürdigt werden. So legte Benjamin Ibric (4A) mit insgesamt 201,18 km die weiteste Strecke an der HAK Althofen zurück. Bei den Damen kann sich Lena Taumberger (3A) mit 99 km über den ersten Platz freuen.

Aktuelle Corona-Situation

Ampelstatus: ROT

Informationen zum Schulbetrieb ab Montag, den 17. Mai

  • Schulbetrieb Montag bis Freitag laut Stundenplan (Hinweis: Kein Distance-Learning-Tag)
  • Fixe Sitzordnung bis zum Ende des Schuljahres.

Antigen-Selbsttests

  • Für die Teilnahme am Unterricht ist ein anterio-nasaler Selbsttest (“Nasenbohrertest”) durchzuführen. Dieser ist für die Teilnahme am Präsenzunterricht verpflichtend.
  • Die Testungen finden jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag am Beginn der ersten Stunde im Klassenverband statt.
  • Pünktliches Erscheinen ist absolut unerlässlich! 
  • Versäumte Testungen erfolgen im Eingangsbereich (Schulwart-Büro).

Anmeldung: Sekretariat oder beim Schulwart.
OHNE ANTIGEN-SELBSTTEST betritt keine Schülerin/kein Schüler die Klasse.

Hygienemaßnahmen

  • Im gesamten Schulgebäude gilt für alle Personen die FFP2-Masken-Pflicht.
  • Die Sicherheitsabstände sind einzuhalten!
  • Die Hände sind regelmäßig zu desinfizieren
  • Die COVID-19-Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.
  • Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause!

Antigen-Selbsttests für alle SchülerInnen – Anleitung

Diese Testung erfolgt nur im vorderen Bereich der Nasenhöhle und erfordert keinen Rachenabstrich. Nach 15 Minuten wird das Ergebnis – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest – sichtbar.
Langfristig werden diese Testungen mindestens einmal wöchentlich stattfinden.

Anleitungsvideo Selbsttest Flowflex

Anleitung zum Antigen-Selbsttest von Flowflex

>> zum Download

Bundesministerium Elternbrief Selbsttest

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Klassenvorstand oder direkt an unsere Schule.

Mit besten Grüßen, Hannes Scherzer

„Hurra, wir haben es geschafft“ – Die Diplomarbeiten der 5D im Ausbildungsschwerpunkt Agrarökonomie und Agrarökologie sind fertig

Im März 2021 wurden auch die Diplomarbeiten der 5D fertiggestellt und den Betreuern übergeben. Fast alle Schülerinnen und Schüler der Klasse entschieden sich für den Ausbildungsschwerpunkt Agrarökonomie und Agrarökologie. Im Ausbildungszweig Agrar-HAK stellt dies den krönenden Abschluss dar. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die einzelnen Diplomarbeiten:

Familie Lampersberger – von der Produktion bis zum Verkauf regional verbunden

Die beiden Schülerinnen Katharina Lampersberger und Elisabeth Petersmann entwarfen ihre Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem Familienbetrieb „Lampersberger“ in Rosenheim (Bezirk Spittal/Drau). Es handelt sich um einen Milchviehbetrieb mit ca. 20 Kühen. Die Auftraggeber Hannes und Heidrun Lampersberger möchten auf ihrem Betrieb Milchprodukte erzeugen und diese im eigenen Hofladen vermarkten. Ziel der Diplomarbeit war die optimale Gestaltung des Hofladens und eine effiziente Vermarktung der erzeugten Milchprodukte. Durch die Schaffung dieses neuen Standbeines wird das Einkommen des Betriebes nachhaltig abgesichert. Katharina Lampersberger beschäftigte sich mit der Planung des Hofladens, mit der Gestaltung des Logos für den Betrieb und entwarf Etiketten für die Produkte. Elisabeth Petersmann erstellte eine SWOT-Analyse und entwickelte in weiterer Folge ein Marketingkonzept für die Produkte des Betriebes.

Erweiterung und Betriebsoptimierung des Mutterkuhbetriebes Moser

Ausgangspunkt dieser Diplomarbeit ist der Mutterkuhbetrieb „Moser“ in St. Urban (Bezirk Feldkirchen) mit zwei Hofstellen und ca. 80 Stück Rindern. 20 Mastschweine werden für die Direktvermarktung gehalten. Der Betrieb wirtschaftet konventionell und hat ein zweites Standbein durch die Gastwirtschaft. Ziel ist es, die beiden Hofstellen von der konventionellen Wirtschaftsweise auf biologische Wirtschaftsweise umzustellen. Außerdem ist ein neuer biologischer Schweinestall geplant. Durch den Neubau kann ein größeres Platzangebot im bestehenden Stall geboten werden. Die folgenden Themenstellungen wurden durch die einzelnen Kandidaten bearbeitet:

Gregor Moser: Gegenüberstellung von biologischer und konventioneller Mutterkuhhaltung, Prüfung der Biotauglichkeit des Stalles, Planung des Umbaus für die biologische Wirtschaftsweise, Auslauf für die Tiere planen

Martin Gragger: Verschiedene Vermarktungswege der Kälber erarbeiten und analysieren, Deckungsbeitrag für die Mutterkühe errechnen

Stefan Schöffmann: Planung eines Schweinestalles sowie Ermitteln der Wirtschaftlichkeit eines solchen Vorhabens

Digitalisierung in der Kärntner Landwirtschaft

Diese Diplomarbeit behandelt das Topthema dieser Zeit, die Digitalisierung. Auch in der Landwirtschaft ist die Digitalisierung am Vormarsch. Viele Maschinen arbeiten auch in der Landwirtschaft bereits digital. Untersuchungsanliegen dieser Diplomarbeit war die digitalen Möglichkeiten in der Kärntner Landwirtschaft zu eruieren und ob sie sich wirtschaftlich einsetzen lassen. Vanessa Schoas untersuchte die digitalen Möglichkeiten in der Außenwirtschaft und Laura Zweibrot die digitalen Möglichkeiten in der Innenwirtschaft. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass viele Technologien sich unter den schwierigen Kärntner Bedingungen nicht wirtschaftlich einsetzen lassen. Ausnahmen sind das Weide-GPS, Drohnen und der Melkroboter.

Erschließung neuer Einkommensquellen für den Familienbetrieb Leitner vlg. Ronig

Der Familienbetrieb Leitner vlg. Ronig ist ein Charolaiszuchtbetrieb mit ca. 20 Mutterkühen in St. Walburgen (Bezirk St.Veit/Glan). Die Bewirtschaftung erfolgt im Nebenerwerb. Die Diplomarbeit befasst sich mit der Erschließung einer zweiten Einkommensquelle, damit der Familienbetrieb im Vollerwerb bewirtschaftet werden kann. Hierbei wurden zwei neue Betriebszweige analysiert und deren Chancen am Markt eruiert. Markus Leitner untersuchte den Betriebszweig „Biologische Hühnermast“ und Benjamin Marktl den Betriebszweig „Teichwirtschaft“.

Abschließend möchte ich als Betreuer den Schülerinnen und Schülern zu den guten bis sehr guten Leistungen, die erbracht wurden, gratulieren. Manche Ergebnisse der Diplomarbeiten werden in den nächsten Jahren auf den Höfen sicherlich mit Erfolg umgesetzt werden können. Dazu wünsche ich den Maturantinnen und Maturanten alles Gute.

Mag. Klaus Liegel

Diplomarbeiten sind fertig und wurden an die Betreuer*innen übergeben

Die Diplomarbeiten sind für die Schüler*innen der HAK Althofen mehr als nur die für das Maturazeugnis notwendige schriftliche Arbeit, in ihnen wird das in den Schuljahren erworbene Wissen angewandt und in die Praxis umgesetzt. Die Maturant*innen suchen sich zumeist einen Auftraggeber aus der Wirtschaft. Die Arbeit wird in individuelle Themenstellungen geteilt, dann wird ein Lösungsvorschlag für die Aufgabenstellung erstellt. Viel Herzblut und Arbeit wird hineingesteckt. Diese Arbeiten überzeugen die Auftraggeber*innen und Betreuer*innen und sind eine wirklich reife Leistung der Diplomarbeitsteams.

Diese Diplomarbeiten wurden im Schuljahres 2020/21 in den Ausbildungsschwerpunkten „Kommunikation und Marketing“ und „ Agrarökonomie und Agrarökologie“ geschrieben:

Titel der Diplomarbeit Individuelle Themenstellung Maturant
Familie Lampersberger – von der Produktion bis zum Verkauf regional verbunden Erstellung einer SWOT-Analyse, Marketingkonzept Elisabeth Petersmann
Planung des Hofladens, Gestaltung des Logos für den Betrieb, Etiketten für die Produkte Katharina Lampersberger
Businessplan für die Erweiterung der Direktvermarktung der Familie Deutschmann Erstellung einer Investitionsrechnung und Finanzierung Gregor Martin
Durchführung der Marktforschung, Produktentwicklung und einer SWOT-Analyse Hermann Deutschmann
Durchführung der Marketingplanung Lukas Kucher
Einstieg in die Direktvermarktung am Kamperhof Investitionsplanung und Finanzierung Marie-Christin Stingl
Betriebsvorstellung und Marketingplan Petra Mostögel
Törlerhof – Einstieg in die Direktvermarktung Unternehmensvorstellung, SWOT-Analyse Fabian Strieder
Investitionsplanung und Finanzierung Manuel Rauter
Marketingmix Pascal Pajnik
Bio-Hofladen Steiner Marketingkonzept Irina Kaschnig
Produktentwicklung Fischlaibchen, Investitionsplanund Finanzierungsmöglichkeiten Jakob Steiner
Standort- und SWOT-Analyse und Marktforschung Sebastian Hohenwarter
Hippotherapie – Therapeutischer Reitunterricht Marketingkonzept Anna Riegler
Finanzierung und Investitionsrechnung Katalin Wetl
Erweiterung und Betriebsoptimierung des Mutterkuhbetriebes Moser Stallsystem für Rinder biologisch vs. konventionell, Prüfung der Biotauglichkeit der Ställe, Planung der Ausläufe Gregor Moser
Vermarktung der Kälber, DB-Berechnung Mutterkühe Martin Gragger
Planung eines Schweinestalles für ca. 50 Schweine (biotauglich), Ermittlung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Vorhabens Stefan Schöffmann
Digitalisierung in der Kärntner Landwirtschaft Analyse und Rentabilität von digitalen Möglichkeitenim Stall Laura Zweibrot
Analyse und Rentabilität von digitalen Möglichkeitenin der Außenwirtschaft Vanessa Schoas
Konsumverhalten: global denken, lokal handeln Ressourcen im Wandel der Zeit: Wie schnell aus Luxusgütern Müll wird? Katharina Koller
Maßnahmen gegen das übertriebene Konsumverhalten am Beispiel “Friesach im Wandel” Lisa Rogl
Leichte Gehirnwäsche – Warum der Mensch durch Beeinflussung von Werbung und Medien zu viel einkauft? Vanessa Felsmayer
Erschließung neuer Einkommensquellen für den Familienbetrieb Leitner vlg. Ronig Teichwirtschaft: Finanzierungsmöglichkeiten und Marktanalyse, Vergleich zwischen konventioneller und biologischer Wirtschaftsweise Benjamin Marktl
Hühnermast: Finanzierungsmöglichkeiten und Marktanalyse, Vergleich zwischen konventioneller und biologischer Wirtschaftsweise Markus Leitner
Sportvereine – in der Krise oder im Wandel? Vergleich und Analyse zwischen Massensport- und Randsportarten hinsichtlich Sponsoring und Popularität Marvin Rankl
Positive und negative Auswirkungen des immer größer werdenden Medieneinflusses auf die Sportvereine Thomas Klimbacher
Marktanalyse einzelner Vereine in der näheren Umgebung Thomas Marktl
Stop Bullying – Wenn Mobbing zum Mittelpunkt deines Lebens wird Organisation einer altersgerechten Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe zur Prävention von Mobbing Christina Putz
Teambuilding Guide Flex Regionalität fördern – Wie heimische Betriebe unsere Gesellschaft bereichern. Felix Schöffmann
Das Auge isst mit – Wie sich das Layout auf den Inhalt des Guides auswirkt! Selina Lauchart
Der Mensch steht im Mittelpunkt – Was wollen die Flex-Mitarbeiter wirklich? Thomas Monay

We proudly present: die Diplomarbeiten aus dem Ausbildungsschwerpunkt Kommunikationsmanagement und Marketing

Leider sind heuer aufgrund der aktuellen Corona-Situation erneut keine öffentlichen Präsentationen der Diplomarbeiten möglich, dennoch möchte ich als Betreuerin von 4 Diplomarbeitsgruppen die Ergebnisse wenigstens kurz und prägnant ins Rampenlicht stellen, da sie wirklich hervorragend gelungen sind. Vorab schon einmal ein herzliches Danke an alle Kooperationspartner, ohne die es für die Schülerinnen und Schüler nicht möglich wäre, derartig praxisnahe Arbeiten zu verfassen.

DIPLOMARBEIT IN KOOPERATION MIT DEM VEREIN „FRIESACH IM WANDEL“

Die drei Schülerinnen Vanessa Felsmayer, Katharina Koller und Lisa Rogl aus der 5AC der Agrar-HAK Althofen schrieben ihre abschließende Diplomarbeit mit dem Thema „Konsumverhalten – global denken, lokal handeln“ im Schwerpunktgegenstand Kommunikationsmanagement und Marketing. Inhaltlich ging es dabei um die Erstellung eines adäquaten Fragebogens zur Erhebung der Gewohnheiten der einzelnen Altersgruppen rund um das Thema Konsumverhalten und um die Fragestellung, wie man die Lebensmittelverschwendung reduzieren kann. Das Umfrageergebnis soll dem Verein „Friesach im Wandel“ als Basis für weitere Entscheidungen dienen.

Übergabe der DPA an Herrn Gerald Kerschbaumer, Vorstandsmitglied des Vereins „Friesach im Wandel“

DIPLOMARBEIT IN KOOPERATION MIT DEM VEREIN EHC ALTHOFEN

Die Schüler Marvin Rankl und Thomas Marktl aus der 5AC und Thomas Klimbacher aus der 5D suchten sich das Thema „Sportvereine – In der Krise oder im Wandel?“ aus. In ihrer Arbeit beschäftigten sie sich mit der Thematik, warum es für regionale Sportvereine immer schwieriger wird, neue Mitglieder zu gewinnen oder sogar bereits vorhandene Mitglieder zu halten. Des Weiteren setzt sich die Arbeit mit dem allgemeinen Interesse am Sport und den jeweiligen Unterschieden hinsichtlich Massen- und Randsportarten auseinander. Außerdem befasst sie sich mit der Beziehung zwischen dem Sport und den Medien und dem Medieneinfluss auf das Sportgeschehen.

Übergabe der DPA an Herrn Helwig Marktl, Clubvorsitzender des EHC Althofen

DIPLOMARBEIT IN KOOPERATION MIT DER MITTELSCHULE WEITENSFELD

Christina Putz aus der 5AC organisierte im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit dem Thema „Stop Bullying – Wenn Mobbing zum Mittelpunkt deines Lebens wird“ bereits Anfang Oktober 2020 eine altersgerechte Informationsveranstaltung zum Thema Mobbing für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an der MS Weitensfeld. Vortragende waren unter anderem Frau MMag. Bürger von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Kärnten und Herr Kravanja, MA von der Schulsozialarbeit Kärnten. Die Schülerinnen und Schüler wurden auf die dramatischen Auswirkungen von Mobbing aufmerksam gemacht; zugleich wurden ihnen Präventionsmaßnahmen und Hilfestellungen präsentiert, um zukünftig bestmöglich Bescheid zu wissen und somit sich selbst und alle anderen vor Mobbing schützen zu können. Wissenschaftlich in die Arbeit miteinbezogen wurde auch ein Interview mit Herrn Dr. Rudolf Winkler, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeut.

Christina Putz mit Herrn Dir. Helmut Lackner, Direktor der MS Weitensfeld im Oktober 2020 bei der Infoveranstaltung

DIPLOMARBEIT IN KOOPERATION MIT FLEX ALTHOFEN

Die Diplomarbeit, die von Felix Schöffmann, Selina Lauchart und Thomas Monay aus der 5AC verfasst wurde, beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Teambuilding Guide (beinhaltet Events aus Kultur, Spaß, Sport und Kulinarik), der bereits im letzten Schuljahr im Rahmen eines Marketing-Projekts erstellt wurde, auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. auf das Unternehmen flex auswirkt. Um die Mitarbeitermotivation im Unternehmen festzustellen, wurde eine Mitarbeiteranalyse in Form eines Online-Fragebogens, der an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von flex geschickt wurde, durchgeführt. Neben einer internen Analyse des Unternehmens, in der die Unternehmensziele, die Vision und die Mission bearbeitet wurden, hat sich das Diplomarbeitsteam auch extern mit den einzelnen Events des Teambuilding Guides beschäftigt und jeweils den theoretischen und praktischen Bezug auf den Guide dargestellt, mit dem klaren Ziel, das Arbeitsklima zu steigern und die Beziehungen zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu festigen. Durch den Faktor Regionalität wurde die heimische Wirtschaft gefördert und Gründe für regionales Handeln illustriert.

Übergabe des Teambuilding Guides im Dezember 2019 an die Projektauftraggeber von flex (damals noch unter GM Erich Dörflinger)
Übergabe der DPA an Frau Mag. Harrer Bakk. BSc., PR & Marketing und GM Assistant flex (nicht am Foto Frau Mag. Turko, HR Business Partner)

Abschließend möchte ich auf diesem Wege „meiner“ KMMA-Gruppe ganz herzlich zu ihren Diplomarbeiten gratulieren. Die Ergebnisse sind hervorragend – schade, dass die Präsentationen nicht öffentlich stattfinden dürfen, denn sie wären sehenswert gewesen.

Mag. Margot Gursch

Fundermax GmbH – Internationale Kaufverträge in englischer Sprache

Die 2E der Industrie-HAK Althofen konnte am Dienstag, den 20. April 2021 im Rahmen des BW-Unterrichts einen Vortrag der Finanzchefin und Prokuristin der Fundermax GmbH, Frau Elza De Boer, über die Umsetzung der gelernten Theorie in die Praxis anhand konkreter Verträge, die im Unternehmen Fundermax im laufenden Geschäftsbetrieb anfallen, genießen. 

Wir hatten Frau De Boer vorab schon viele Fragen bezüglich verschiedenster Abläufe im Unternehmen zukommen lassen, die sie im Rahmen des Vortrages alle sehr interessant beantwortete. Der Vortrag lief aufgrund der COVID-Richtlinien über Google Meet ab, aber obwohl alle Beteiligten an verschiedenen Orten saßen (Frau De Boer im Homeoffice, eine Gruppe der SchülerInnen im Homeschooling, der andere Teil im Präsenzunterricht) waren die 2 Stunden sehr interaktiv gestaltet, denn wir konnten während des Vortrages über Mentimeter Fragen an Frau De Boer stellen, die wir sofort beantwortet bekamen. Wir konnten dadurch viel Extrawissen bezüglich Kaufverträge, Lieferklauseln, Rücksendungen, Incoterms, Vertragsgestaltung  etc. erhalten. Insgesamt war dieser Vortrag großartig, um unser Theoriewissen auch in der Praxis angewandt zu sehen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau De Boer und unserer Klassenvorständin, Frau Prof. Gursch, für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung dieser besonderen Unterrichtseinheit.

Marcel Putz, 2E

…einmal etwas anders, aber trotzdem sehr effizient…

Am 12.3.2021 hielt Herr Ing. Udo Tamegger, BSc, Planning Service Manager bei unserem Partnerunternehmen Flex, in der 3 E – Industrie-HAK im Rahmen eines Online-Meetings einen spannenden Vortrag.

Herr Tamegger informierte die Schülerinnen und Schüler über den Supply Chain Prozess im Unternehmen Flex. Er zeigte auf, wie essenziell dieses System für das Unternehmen Flex ist. Der Supply Chain Prozess bezieht sich auf den gesamten Unternehmensablauf, vom Erhalt des Kundenauftrags über die Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik bis hin zur Übergabe des Produktes an den Endkunden.

Die über das SCM geplanten Prozesse können auch vom Kunden mitverfolgt werden. Es wird nach dem Pull- und Push-Prinzip gearbeitet, wobei der nachgelagerte Prozess den vorhergehendenden auslöst. In der Distributionslogistik wird nach dem Just in time-Prinzip bestellt. Die im Lager eingesetzten AGVs (autoguided vehicle) erhalten digital die Aufforderungen Material zu bringen oder abzuholen und sind auch in das ERP-System eingebunden. Das ERP-System (Enterprise-Resource-Planning) ist die verwendete Software-Lösung, ein komplexes Anwendungssystem über das das SCM läuft.

Vielen Dank Herrn Ing. Tamegger, BSc für den interessanten Vortrag!

Uta Palle

Flex übernimmt soziale Verantwortung

In einem Online-Vortrag erläuterte Frau Viktoria Harrer den Schülerinnen und Schülern der 2E der Industrie-HAK, wie flex seine unternehmerische Verantwortung wahrnimmt und Nachhaltigkeit im Unternehmen gelebt wird. Aufbauend auf die globalen Ziele der Agenda 2030 wird besonderes Augenmerk auf die Kernbereiche „Mitarbeiter“, „Unsere Welt“ und „Integrität“ gelegt.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement kümmert sich intensiv um die physische und psychische Gesundheit aller Mitarbeiter/innen, die Maßnahmen reichen vom Angebot eines Arbeitsmediziners über gesundes Essen in der Kantine, einen eigenen Sportverein bis zu einem Ausbildungszentrum. Flex versteht sich selbst als „great place to work“ und bringt den Mitarbeiter/innen besondere Wertschätzung entgegen.

Der Bereich „Unsere Welt“ umfasst neben umfangreichen Umweltschutzmaßnahmen und Produktverantwortung auch die soziale Verantwortung für die Gesellschaft. So gibt es Kooperationen mit Schulen und Universitäten und eine enge Zusammenarbeit mit der Caritas Werkstätte Benedikt. Außerdem werden Feuerwehr, Rettung und Jugendsportvereine gefördert.

Die „Integrität“ beinhaltet einen Verhaltenskodex, Ethik und Antikorruption. Diesbezüglich wurde flex auch mehrfach ausgezeichnet.

Die Jugendlichen wurden mittels „Mentimeter“ interaktiv miteinbezogen, was den Vortrag noch spannender machte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Harrer für die vielen interessanten Beispiele, wie „Corporate Social and Environmental Responsibility“ in der Praxis aussieht.

Mag. Angelika Granitzer

Be first!

Die 4. Klassen der Business-HAK bekamen in Business Behaviour einen detaillierten Einblick in das Studieren an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Die Studenten Michael Ganzer und David Sabitzer, die auch als Mentoren und Tutoren tätig sind, erzählten über ihren Werdegang, ihre Studienrichtungen und welche Förderprogramme es an der AAU gibt. Die Campusuniversität Klagenfurt hat Vorteile gegenüber anderen Universitäten, da sie überschaubar ist und das Verhältnis zwischen Studierenden und Professor/innen sehr persönlich ist. Anders als an den großen Universitäten hat man ständig Kontakt zu den Lehrenden, bekommt laufend Unterstützung und muss nicht um Studienplätze bangen.

Etwas Besonderes ist auch das Mentoring-Programm „Be first!“, das sich speziell an Jugendliche richtet, die als erste in ihrer Familie studieren möchten, und diese ermutigen und unterstützen soll.

Alle wichtigen Informationen gibt es unter Schülerinnen und Schüler – Universität Klagenfurt (aau.at) und bei den beiden Vortragenden und ihren Kolleg/innen.

Danke an Michael Ganzer und David Sabitzer für die Informationen und die motivierenden Erzählungen!

Mag. Angelika Granitzer