Workshop zur Diplomarbeitsrecherche an der Universitätsbibliothek Klagenfurt

Im Rahmen der erfolgreichen Kooperation zwischen der HAK Althofen und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt nahmen die Schüler:innen der 4. Jahrgänge kürzlich an einem Workshop in der Universitätsbibliothek teil. Als Kooperationsschule der Universität profitieren die Schüler:innen regelmäßig von dieser wertvollen Partnerschaft, die sie gezielt bei der Erstellung ihrer Diplomarbeiten unterstützt.

Besonders für die Schüler:innen der Agrar-, Business- und Industrie-HAK bietet die Zusammenarbeit einen großen Mehrwert. Viele Diplomarbeiten entstehen in den Schwerpunkten Kommunikationsmanagement und Marketing, Controlling, Supply Chain Management oder Technologiemanagement und erfordern eine fundierte wissenschaftliche Recherche sowie den professionellen Umgang mit Fachliteratur und Quellen.

Dank der Unterstützung der engagierten Mitarbeiter:innen der Universitätsbibliothek – Georg Klutz, Sandra Miklau und Silvana Ouschan – erhielten die Teilnehmer:innen nicht nur Zugang zum umfangreichen Literaturbestand der Bibliothek, sondern auch wertvolle Einblicke in die wissenschaftliche Arbeitsweise. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wo und wie findet man passende Literatur für eine Diplomarbeit? Welche Arten von Quellen gibt es? Nach welchen Qualitätskriterien lassen sich insbesondere Internetquellen beurteilen? Darüber hinaus wurden Methoden der Quellenrecherche sowie der Quellenkritik vorgestellt und praktisch angewendet.

Die Schüler:innen erhielten hilfreiche Tipps zur effizienten Nutzung von Bibliothekskatalogen, wissenschaftlichen Datenbanken und digitalen Ressourcen. Damit wurden wichtige Grundlagen geschaffen, um die bevorstehenden Diplomarbeiten auf einem hohen fachlichen und wissenschaftlichen Niveau ausarbeiten zu können.

Begleitet wurden die Schüler:innen von den Betreuungslehrerinnen Margot Gursch und Evelyn Wagner, die die Vorbereitung und Durchführung des Workshops unterstützten.

Wir bedanken uns herzlich bei der Universitätsbibliothek Klagenfurt für die hervorragende Zusammenarbeit und die kompetente Betreuung unserer Schüler:innen. 

Mag. Margot Gursch

HAK Althofen: Landesmeister überzeugt beim Bundesfinale in Wien

Ein Team der 2E Industrie-HAK Althofen wurde beim kärntenweiten Businessplanwettbewerb zum Landesmeister gekürt und vertrat damit Kärnten beim Bundeswettbewerb in Wien. Austragungsort war das Bank Austria-Center am Kaiserwasser, wo sich die besten Teams aus ganz Österreich einer hochkarätigen Jury präsentierten.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden sowohl der schriftliche Businessplan als auch ein dreiminütiger Pitch bewertet. Vor rund 40 Jurymitgliedern sowie etwa 200 Besucherinnen und Besuchern stellte das Team sein Projekt „Wattguard“ vor und überzeugte mit einer klar strukturierten und professionellen Präsentation.

Auch von Seiten der Jury erhielt das Projekt großes Lob. Thomas Übellacker, Co-Founder von Digicust, betonte: „Ich habe in der Praxis bereits viele Businesspläne gesehen – ein Konzept dieser Qualität findet man nicht oft.“ Ergänzend hob er die strukturierte Aufbereitung, die klare Darstellung der Produktidee sowie die fundierte Auseinandersetzung mit Zielgruppe, Wettbewerb, Preisgestaltung und Vertrieb hervor. Besonders positiv bewertet wurden zudem die detaillierte Produktbeschreibung und die nachvollziehbare Finanzplanung.

Neben der schriftlichen Ausarbeitung überzeugte das Team auch mit seiner Präsentationsleistung. Betreuungslehrerin Marlene Brunner-Wogrin zeigte sich stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler: „Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Idee mit großer Souveränität und Klarheit präsentiert. Es erfordert Mut, ein eigenes Konzept vor einem so großen Fachpublikum überzeugend zu vertreten. Umso erfreulicher ist es, mit welchem Engagement, Selbstbewusstsein und fachlicher Kompetenz das Team aufgetreten ist.“

Mit diesem Erfolg unterstreicht die HAK Althofen die konsequente Förderung unternehmerischer Kompetenzen. Der Wettbewerb bietet den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Möglichkeit, ihr Wissen praxisnah anzuwenden und wichtige Erfahrungen für ihre weitere Ausbildung zu sammeln.

Foto v.l.n.r.: Marlene Brunner-Wogrin, Erik Obersteiner, Sebastian Wogrin, Johannes Kummer, Sandro Felsberger, Philipp Hollentin, David Steinwender, Tizian Rauter, Johannes Lindner (vorne)

Foto: HAK Althofen

Product Pitch Workshop der 3AE mit TREIBACHER

Am 25. Juni 2026 durfte die Klasse 3AE im Rahmen des Unterrichtsfaches Wirtschaftsenglisch einen besonderen Workshop erleben. Als Patenklasse der TREIBACHER Industrie AG profitiert die 3AE regelmäßig von spannenden Einblicken in die Unternehmenspraxis. Diesmal gestalteten Birgit Bucher und Philipp Strutz  direkt an unserer Schule einen abwechslungsreichen englischsprachigen Product Pitch Workshop.

Während zweier Unterrichtseinheiten lernten die Schülerinnen und Schüler, wie komplexe technische Produkte verständlich, strukturiert und überzeugend präsentiert werden können. Im Mittelpunkt standen die wesentlichen Bestandteile eines erfolgreichen Product Pitches – vom Problem über die Lösung und die Zielgruppe bis hin zum Alleinstellungsmerkmal und dem konkreten Nutzen für den Kunden.

Anschließend arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Teams an ihren eigenen englischsprachigen Produktpräsentationen. Anhand eines ausgewählten Produktes aus dem Portfolio von TREIBACHER entwickelten sie kurze Pitches, bereiteten ihre Präsentationen vor und übten einen professionellen Auftritt vor Publikum.

Den Abschluss bildeten die Präsentationen aller Gruppen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Englischkenntnisse, sondern auch ihre Präsentations- und Teamkompetenz unter Beweis stellen. Das direkte Feedback der beiden Vortragenden half ihnen, ihre Auftritte weiter zu verbessern und zeigte, worauf es bei überzeugender Kommunikation im internationalen Geschäftsleben ankommt.

Der Workshop verdeutlichte eindrucksvoll, wie praxisnah Wirtschaftsenglisch vermittelt werden kann. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Einblicke in die Anforderungen eines international tätigen Industrieunternehmens und konnten wichtige Kompetenzen für ihre zukünftige Berufslaufbahn erwerben.

Ein herzliches Dankeschön an Birgit Bucher und Philipp Strutz von der TREIBACHER Industrie AG für die professionelle Gestaltung des Workshops und ihr großes Engagement. Die Zusammenarbeit im Rahmen der Patenklassenkooperation bietet unserer 3AE immer wieder wertvolle Möglichkeiten, Unterricht und Berufspraxis miteinander zu verbinden.

MATURAFEIER HAK ALTHOFEN: 3 Zweige – 3 Klassen – 3 weiße Fahnen

Am Freitag, den 19. Juni 2026, wurde der erfolgreiche Schulabschluss der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen im Rahmen einer würdevoll gestalteten Maturafeier in der Aula der HAK Althofen gebührend gefeiert. 

Nach Übergabe der Reife- und Diplomprüfungszeugnisse durch Clusterleiter Mag. Hannes Scherzer und die Klassenvorständ:innen Mag. Angelika Granitzer (5A – Business-HAK), Mag. Patrick Wolte (5C – Agrar-HAK) und
Mag. Angelika Granitzer (5E – Industrie-HAK) an die Maturantinnen und Maturanten wurde gemeinsam mit Eltern, Freund:innen, Vertreter:innen der Patenfirmen, des Elternvereins und der gesamten Schulgemeinschaft auf die herausragenden Leistungen angestoßen.

Ein herzliches Danke für die musikalische Umrahmung durch die Band des BORG Althofen sowie an die Schüler:innen der 4. Klassen, die sich für das Catering verantwortlich zeichneten.

Wir wünschen all unseren Absolventinnen und Absolventen alles Gute auf ihrem weiteren Weg, den wir ihnen als Schule hoffentlich gut geebnet haben!

Mündliche Matura 5AE

Die Maturant:innen der Industrie-HAK-Klasse 5AE absolvierten am 18. und 19.06.2026 ihre mündlichen Reife- und Diplomprüfungen.
Hier gibt es einige Impressionen.

Mündliche Matura der 5C

Die Maturant:innen der Agrar-HAK-Klasse 5C absolvierten am 17.06.2026 ihre mündlichen Reife- und Diplomprüfungen. Hier gibt es einige Impressionen.

Mündliche Matura der 5AB

Die Maturant:innen der Business-HAK-Klasse 5AB absolvierten am 16.06.2026 ihre mündlichen Reife- und Diplomprüfungen.
Hier gibt es einige Impressionen.

Spannender Marketingvortrag in der 2E

Herr Mag. Christoph Kögler, Marketingleiter der Patenfirma Fundermax, hielt in der 2E der Industrie-HAK einen spannenden Vortrag zum Thema Marketing. Dabei gab er den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Organisation der Abteilungen Marketing und Vertrieb im Unternehmen.

Anschaulich erklärte er zentrale Marketingbegriffe wie die Erstellung einer Buyer Persona, die Bedeutung des Buyer Centers sowie den Ablauf der Customer Journey. Besonders interessant war die Darstellung einer Marketingkampagne am Beispiel „So individuell wie du“, bei der es um Individualdruck auf Hausfassaden geht. Als eindrucksvolles Beispiel wurde das Projekt mit Gustav Klimts „Die Medizin“ an der MedUni Wien vorgestellt.

Der Vortrag wurde durch Videos sowie Einblicke in das CRM-System von Fundermax ergänzt und dadurch besonders greifbar gestaltet. Abschließend erläuterte Herr Mag. Kögler die Bedeutung von SAP im Marketingbereich – eine Software, mit der auch die Schülerinnen und Schüler im Unterricht arbeiten.

Mag. Angelika Granitzer

Zweitägiger Ausflug der 2. Klassen nach Slowenien und Triest

Die Klassen 2B, 2C und 2E der HAK Althofen unternahmen gemeinsam mit ihren KlassenvorständInnen Frau Prof. Gursch, Frau Prof. Kelderer-Reiter und Herrn Prof. Liegel einen zweitägigen Ausflug nach Slowenien und Triest. Die Reise fand am 10. und 11. Juni 2026 statt und bot viele interessante Erlebnisse.

Am Mittwoch trafen wir uns um 6:45 Uhr vor der Schule und fuhren mit dem Bus los. Unser erster Programmpunkt war die KZ-Außenstelle Loibl Nord in Ferlach. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Konzentrationslagers und das Leben der Menschen, die dort arbeiten mussten. Der Besuch war sehr interessant und stimmte nachdenklich.

Danach fuhren wir nach Slowenien zur bekannten Höhle von Postojna. Bei einer Führung konnten wir die beeindruckenden Tropfsteine und die großen Höhlenräume besichtigen. Anschließend besuchten wir die Burg Predjama. Die Burg ist besonders, weil sie direkt in eine Felswand gebaut wurde. Mit einem Audioguide erfuhren wir viel über ihre Geschichte.

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Triest in Italien. Nach unserer Ankunft bezogen wir unsere Zimmer im Hotel San Giusto. Der Abend stand zur freien Verfügung. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Zeit, um die Stadt zu erkunden oder gemeinsam etwas essen zu gehen.

Am Donnerstag hatten wir am Vormittag Freizeit. Gegen Mittag besuchten wir das Schloss Miramare. Das Schloss liegt direkt am Meer und beeindruckte uns mit seiner schönen Architektur und den großen Gärten. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf die Adria.

Nach dem Besuch des Schlosses traten wir die Heimreise an. Über Udine und das Kanaltal fuhren wir zurück nach Althofen, wo wir am späten Nachmittag ankamen.

Der Ausflug war für alle ein schönes Erlebnis. Wir konnten viel Neues lernen, interessante Orte besuchen und gemeinsam zwei abwechslungsreiche Tage verbringen. Besonders die Höhle von Postojna und das Schloss Miramare werden uns lange in Erinnerung bleiben.  

Lernen im Container: Studie von HAK-Schülerinnen

Während der Umbauarbeiten an der Mittelschule Straßburg wurden die Schülerinnen und Schüler vorübergehend in Containern unterrichtet. Welche Auswirkungen diese Übergangslösung auf das Lernen hatte, untersuchten die beiden Schüler:innen Elisa Moritz und Elena Tscharre von der HAK Althofen im Rahmen ihrer Diplomarbeit.

Im Mittelpunkt stand eine Befragung der Schüler:innen der Mittelschule – einmal während des Unterrichts in den Containern und erneut nach dem Umzug in das renovierte Schulgebäude. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede: Raumklima, Ausstattung und Konzentrationsfähigkeit wurden im Container deutlich negativer bewertet, während sich die Situation im neuen Schulgebäude spürbar verbesserte.

Ergänzend dazu führten die beiden Schülerinnen einen Workshop für dritte Klassen durch, um den Übergang zu begleiten und das Lernverhalten zu reflektieren.

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Qualität des Unterrichts wesentlich von der Lernumgebung beeinflusst wird und liefert wichtige Impulse für die Gestaltung temporärer Schulräume.

Das neu entstandene Bildungszentrum bietet nun Raum für modernes Lernen, fördert optimale Rahmenbedingungen und schafft eine Umgebung, in der Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial bestmöglich entfalten können.

Foto: HAK Althofen