Suchtprävention in der Bildungsregion Althofen

Am 2. Oktober 2019 fand an der HAK Althofen eine schulübergreifende Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer der HAK, des BORGs, der LFS, der PTS und der NMS Althofen statt. Dabei ging es um Früherfassung von Jugendlichen mit hohem Suchtrisiko und welche Verantwortung das Bildungssystem dabei hat.

 

Im ersten Teil der Veranstaltung referierte Anja Nischelwitzer MSc, MEd von der Suchtprävention in Klagenfurt über die Umsetzung des Paragraphen 13 im Schulalltag. Das bedeutet, dass mit Suchtmitteldelikten schulintern und lösungsorientiert umgegangen werden soll. Dr. Simone Hyden Krassnitzer von den Schulärzten sprach über verschiedene Substanzen, die von Jugendlichen konsumiert werden und welche Auswirkungen sie haben. Mag. Ina Tremschnig von der Schulpsychologie erläuterte weiters, mit welchen Herausforderungen die Jugendlichen in ihrer Entwicklung konfrontiert sind und warum sie zu Suchtmitteln greifen. Sie ging nochmals auf den § 13 ein, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, den Schulabschluss trotzdem zu schaffen.

 

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Nach einer kurzen kulinarischen Pause referierte Dr. Rudolf Winkler, FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, über die möglichen Ursachen von Drogenmissbrauch und gab einen Einblick in die Gehirnentwicklung von jungen Menschen. Abschließend informierte Alfred Gschwendner von Neustart Kärnten über die Arbeit des Präventionsprogrammes namens Way out unter dem Motto „helfen statt strafen“. Diese gelungene Veranstaltung gab den Lehrerinnen und Lehrern der Bildungsregion Althofen wichtige Informationen zum Umgang mit gefährdeten Jugendlichen und stellt einen bedeutenden Beitrag zu einer funktionierenden Suchtprävention dar.

 

 

  

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Mag. Claudia Slamanig und Mag. Carina Stiegler 

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