Genanalyse im Flying Lab

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, die Noten stehen schon fest. Was kann man mit der verbleibenden Zeit noch machen? Frau Professor Kofler hatte hierzu die perfekte Idee: Man lässt wissbegierige SchülerInnen die Naturwissenschaften hautnah erleben!

 

b_300_192_16777215_00_images_2019_06_13_Genanalyse_Flying_Lab_1.jpgAm Donnerstag, den 13.06.2019 und Freitag, den 14.06.2019 war die Firma Sciencetainment mit ihrem Flying Lab an unserer Schule und brachte den Klassen 4A, 4C und 4D das hochinteressante Thema der Genanalyse näher. Mag. Reinhard Nestelbacher, ausgebildeter Molekularbiologe, baute für diese Tage ein voll ausgestattetes High-Tech-Labor in unserer Schule auf und leitete das Projekt.

 

Wir hatten die Chance, in diesem mobilen Labor Fragestellungen der modernen Wissenschaften selbständig zu beantworten und ins Forscherleben hineinzuschnuppern. Das Hauptthema der Projekttage war die Genanalyse. Dazu nahm jeder von sich eine DNA-Probe von Mundepithelzellen und durfte dann auswählen, welches Gen näher untersucht werden sollte.

 

Zur Auswahl stand unter anderem ein Gen, das zeigt, ob man zentralasiatische Vorfahren hat, oder eines, das für eine genetisch bedingte Erhöhung des BMI sorgt. Der Favorit der Schülerinnen und Schüler war aber jenes Gen, das zeigte, ob man erblich bedingt eher zum Fremdgehen neigt. Um herauszufinden, was das Gen über uns verrät, mussten wir zuerst die Probe von RNA, Lipiden, Wasser und Salzen trennen, damit der Analysecomputer mit der reinen DNA arbeiten kann. Dieser zeigte dann anhand von Grafiken, ob das gesuchte Gen eine Mutation aufweist oder nicht.

 

Neben der Genanalyse testete Herr Nestelbacher auch unsere Fähigkeiten im Umgang mit Stresssituationen, forderte unser kreatives Denken und stellte das Können, über den Tellerrand hinauszublicken, auf die Probe. Diese Projekttage haben bei einigen das Interesse an der Arbeit in einem Labor geweckt, andere konnten sich eher für die neuen Erkenntnisse zu ihren eigenen Fähigkeiten begeistern. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei Frau Professor Kofler für die geniale Idee und die Organisation bedanken!

 

Jasmin Prise, 4D

 

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